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Montag, 9. Oktober 2017

Heute ist Brandschutztag



Dieser findet jährlich im Gedenken an den Großen Brand von Chicago statt. Dieser wütete vom 08. bis zum 10. Oktober 1871 in der Stadt und zerstörte 17.000 Gebäude. Schätzungsweise verloren 200 bis 300 Menschen dabei ihr Leben.

Wir möchten diesen Tag nutzen, um Ihnen ein paar Verhaltensregeln nahezubringen, die im Brandfall befolgt werden sollten. 

  • Ruhe bewahren und nicht in Panik verfallen.
  • Ist der Brand noch in der Entstehung, können Sie versuchen, ihn mittels Feuerlöscher oder Feuerlöschspray, zu bekämpfen. Aber nur, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr begeben.
  • Hat der Brand sich bereits ausgebreitet, bewegen Sie sich nah am Boden. Dort ist die Konzentration giftigen Qualms am geringsten.
  • Verlassen Sie schnellstmöglich das Haus. Verschwenden Sie keine Zeit, indem Sie vor dem Verlassen des Hauses Wertgegenstände oder sonstige Dinge einpacken. Benutzen Sie nicht den Aufzug. Er kann stehenbleiben und zur Falle werden. Das Treppenhaus ist stets nach unten zu verlassen, sofern das möglich ist.
  • Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, alarmieren Sie auch die Nachbarn.
  • Können Sie Ihre Wohnung nicht mehr verlassen, ziehen Sie sich in einen nicht betroffenen Raum zurück, versuchen Sie Türspalte mit nassen Tüchern zu stopfen. Öffnen Sie das Fenster und rufen laut um Hilfe.
  • Informieren die Feuerwehr (112): Nennen Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift und den Brandort. Beantworten Sie weiterführende Fragen der Feuerwehr.
  • Gehen Sie nicht zurück in das brennende Haus.
   
In Deutschland ereignen sich etwa 200.000 Wohnungsbrände im Jahr. Zu den häufigsten Ursachen gehören defekte Elektrogeräte, fehlerhafte oder überlastete Elektrik und menschliches Fehlverhalten.

Daher kann es nicht schaden, den Brandschutztag jedes Jahr aufs Neue zu begehen.

Wir wünschen einen feuerfreien Sonntag!

Ihre SYSDACOM GmbH

Quellen und weiterführende Links:

Samstag, 17. Juni 2017

Alarmanlage - teuer, aufwendig, nutzlos?



Teuer?

Natürlich kostet die Anschaffung einer Alarmanlage Geld.
Die Preisunterschiede sind riesig, die Qualität selbstverständlich auch.

Alarmanlagen kann man inzwischen sogar bei Discountern erwerben, viele Produkte werden übers Internet angeboten.

Die Errichtung einer professionellen Alarmanlage überlässt man am besten den Profis. Sie wissen, wo und wie die einzelnen Komponenten zu installieren sind, wie die Anlage programmiert wird und auf welche Parameter bei der Installation und Implementierung zu achten sind.

Außerdem ist es sinnvoll, die Alarmanlage regelmäßig warten zu lassen, damit alle Komponenten im Einklang reibungslos funktionieren.

Die Installation vom Fachmann ist natürlich teurer, als die Anschaffung beim Discounter. Dafür erhält man allerdings ein sicheres Produkt, eine fachmännische Installation und Programmierung sowie das Angebot der turnusmäßigen Wartung.
Dadurch dass die Produkte technisch immer komplexer werden, ist es sinnvoll auf einen Fachmann zu setzen, der sich regelmäßig weiterbildet, und so auf dem neuesten Stand der Technik ist.

Aufwendig?

Für die Nachrüstung einer Alarmanlage in einem bestehenden Gebäude/einer bewohnten Wohnung empfiehlt sich ein funkbasiertes Modell. Diese lässt sich ohne größere bauliche Maßnahmen installieren und verfügt dennoch über alle Komponenten, um Ihr Heim vor Dieben zu schützen.

Natürlich bieten wir auch die verdrahtete Variante an. Diese empfiehlt sich besonders für Neubauten, bei denen von Anfang an die Installation einer Alarmanlage geplant ist.

Egal, für welche Variante man sich entscheidet: Je nach Umfang Ihrer Anlage dauert die Installation in der Regel nicht länger als 1 – 3 Tage.

Nutzlos?

Wir betonen immer wieder, dass eine Alarmanlage stets als Ergänzung zu mechanischem Einbruchschutz zu verstehen ist. Natürlich meldet die Anlage auch einen Einbruch, wenn sie nur einfache Türsicherungen ohne einbruchhemmende Wirkung installiert haben, dennoch empfehlen wir das Zusammenspiel von beidem, um es den Einbrechern so richtig schwer zu machen.

Aus unserer Erfahrung heraus zielt die Installation einer Alarmanlage einerseits auf Abschreckung ab, andererseits gibt sie Menschen, die bereits Einbruchsopfer geworden sind, das Sicherheitsgefühl zurück.

Der Lärm, den eine Alarmanlage aussendet, sobald sie ausgelöst wird, kann Einbrecher wirksam in di Flucht schlagen, denn keiner von ihnen möchte bei der Tat entdeckt werden. Zudem schreckt der schrille Alarmton auch ihre Nachbarn auf.

Mit der Möglichkeit, die Anlage auf einen externen Sicherheitsdienstleister aufzuschalten, kann dieser im Alarmfall reagieren.
Wohin die Anlage aufgeschaltet wird, entscheiden Sie.

Zusätzlicher Nutzen einer Alarmanlage besteht zudem, wenn sie die Anlage mit den gesetzlich vorgeschriebenen Rauchwarnmeldern vernetzen. So wird auch im Brandfall ein Alarm ausgelöst. Außerdem haben sie so alle Rauchmelder stets im Blick. Einzelmelder können nämlich unbemerkt ihre Funktion verlieren (einige senden bei niedrigem Batteriestand nur kurzzeitig einen Warnton aus, andere gar keinen). Das kann Ihnen mit vernetzten Meldern nicht passieren.


Detaillierte Möglichkeiten, wie auch Sie von der Installation einer Alarmanlage profitieren können, besprechen wir gern in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen.

Schreiben Sie uns: beratung@sysdacom.de

Oder rufen Sie uns an: 030-6097066.

Wir freuen uns auf Sie!

Bis dahin bleiben Sie sicher!
Ihre SYSDACOM GmbH

Mittwoch, 18. Januar 2017

Interview mit unseren Geschäftsführern






2016 liegt inzwischen hinter uns. Zeit, zurückzuschauen und  einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2017 zu wagen. Unsere Geschäftsführer Hans-Jürgen Gerber und 
Lars Herrmann stehen dafür heute Rede und Antwort.







Auch für 2017 ist zu erwarten, dass die Einbruchzahlen unverändert hoch bleiben. Inwiefern hat sich das auf die Nachfrage nach Sicherheitstechnik ausgewirkt?

Hans-Jürgen Gerber: Parallel zu den Einbruchszahlen ist die Nachfrage nach Sicherheitstechnik weiterhin auf hohem Niveau.

Lars Herrmann: 2016 ist uns besonders aufgefallen, dass auch Privatkunden verstärkt auf Videoüberwachung setzen. Kameras als Bestandteile der Einbruchmeldeanlage kamen bisher vorwiegend bei Gewerbekunden zum Einsatz.

Hans-Jürgen Gerber: Unsere Kunden sind insbesondere an hochwertigen Produkten interessiert und bereit, dafür entsprechend zu investieren.

Viele verzichten dennoch auf die Installation einer Alarmanlage - trotz KfW-Förderung - weil sie die hohen Kosten nicht tragen können. Daher habt ihr euch entschieden, unseren Kunden und Interessenten eine neue Möglichkeit der Finanzierung anzubieten:
Die Alarmanlage auf Mietbasis.
Wie sind eure Erfahrungen mit diesem neuen Modell?

Sonntag, 27. November 2016

Tipps für eine sichere Adventszeit



 






 Es leuchten wieder die Weihnachtskerzen und zaubern Freude in alle Herzen.

-Unbekannt –





Laut Versicherungswirtschaft steigt in der Adventszeit die Zahl der Wohnungsbrände. Wir haben daher ein paar Tipps für Sie zusammengetragen, mit denen Sie sich und Ihre Familie schützen können. 


  •  Kerzen

Lassen Sie Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen. Löschen Sie das Kerzenlicht, wenn Sie den Raum verlassen.
Verwenden Sie für kerzenbeleuchtete Adventskränze nur feuerfeste und standsichere Unterlagen. Benutzen Sie für Kerzen nur dafür vorgesehene Kerzenhalter.
Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbarem Material, wie zum Beispiel Vorhängen, auf.
Achten Sie darauf, dass Kerzen in den Halterungen sicher befestigt sind und nicht umfallen können. Nehmen Sie tropffreie Kerzen, das verhindert nicht nur einen möglichen Brand, sondern schützt auch die Möbeloberflächen vor hässlichen Flecken.
Abgebrannte Kerzen rechtzeitig auswechseln.

Donnerstag, 8. September 2016

Ursache Wohnungsbrand - einem Übeltäter auf der Spur



An Tag Vier unserer Spezialwoche stellen wir Ihnen einen weiteren Übeltäter vor, der in der Statistik der Brandverursacher den dritten Platz belegt.


Der Mensch!

Da gibt es den Hobbyhandwerker Jochen, der abenteuerliche Elektroinstallationen in Eigenregie durchführt. Die dreifache Hintereinanderschaltung von Steckdosenleisten gehört dabei noch zur harmlosen Sorte.

Und kennen Sie die bügelnde Frau Meier von nebenan? Die, die jede Woche bis zu acht Pakete eines namhaften Versandhandels geliefert bekommt? Und die dann schreiend vor Freude zur Tür läuft, aber nicht mehr an das Bügeleisen denkt?

Mittwoch, 7. September 2016

Zur Einführung der Rauchmelderpflicht in Berlin - Interview mit einem Versicherungsexperten




Als letztes Bundesland hat Berlin die Rauchmelderpflicht beschlossen. Demnach müssen bei Neubauten ab 01.01.2017 Rauchwarnmelder in allen Wohn-, Kinder- und Schlafräumen sowie in Fluren, die über Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, installiert werden, ausgenommen Küche und Bäder/Toiletten. Bis Ende 2020 müssen auch ältere Wohnungen ausgerüstet sein.

Die Meinungen der Bürger gehen dabei weit auseinander. Einige befürworten die Änderung der Landesbauordnung und halten sie für längst überfällig. Andere hingegen sehen die Rauchmelderpflicht eher kritisch. Insbesondere die Tatsache, dass die Installation zu Mieterhöhungen führen kann, führt zu Ablehnung.


Viele, die der Einführung der Rauchmelderpflicht negativ gegenüberstehen, wollen auch in Zukunft auf den Einbau von Rauchmeldern verzichten.

Was das jedoch im Ernstfall bedeuten kann, darüber möchten wir heute mit unserem Experten der ERGO Versicherung Ralf Leder sprechen.

Montag, 5. September 2016

Willkommen zur Spezialwoche!



In dieser Woche dreht sich bei uns alles um Rauchwarnmelder und Brandursachen bei Wohnungsbränden.

Wir starten daher mit einem kleinen historischen Exkurs.

Die ersten Rauchwarnmelder waren Menschen. Von Beobachtungsposten aus suchten sie die Städte nach möglichen Bränden ab und meldeten diese dann entsprechend weiter. Die ersten Feuerwehren gab es übrigens schon im alten Ägypten. Das heroische Bild, das wir heute von Feuerwehrleuten haben, existierte damals allerdings noch nicht. Jene, die gegen die Brände kämpften, waren zumeist Sklaven.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden die ersten automatisierten Brandmelder. Diese bestanden aus einem Vogelkäfig, in dem zwei Vögel gehalten wurden. Bei einem Brand wurden die Vögel durch den Rauch bewusstlos und fielen auf den Käfigboden. Dadurch wurde ein elektrischer Kreislauf geschlossen und Alarm ausgelöst.