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Dienstag, 13. Juni 2017

Nach dem Einbruch – Was ist zu tun?



Die Terrassentür wurde aufgehebelt, die Schränke durchwühlt, Handy und Laptop fehlen, die Schmuckkassette im Schlafzimmer ist leer …

 
Ein Einbruch!





Was man jetzt tun sollte, haben wir für Sie zusammengefasst:

 Zuerst rufen Sie selbstverständlich die Polizei.

Verändern Sie den Tatort nicht und fassen Sie möglichst nichts an, um eventuelle Spuren für die Ermittler nicht zu zerstören.

Fotografieren Sie den Tatort.

Sofern Ihnen Kredit-/Geldkarten abhandengekommen sind, lassen Sie diese umgehend sperren. Dazu gibt es den Sperrnotruf, den Sie unter 116 erreichen. Dieser gilt ebenfalls für gestohlene Ausweisdokumente; besonders wichtig, wenn Sie die Online-Ausweisfunktion auf Ihrem Personalausweis aktiviert haben.

Wenn Ihnen Ihr Handy entwendet wurde, lassen Sie es von Ihrem Provider ebenfalls sperren. Um das Handy eventuell orten zu können, ist die 15-stellige IMEI-Nummer Ihres Gerätes erforderlich. Diese kann man mit der Tastenkombination *#06# abfragen (natürlich im Vorfeld notieren).

Notieren Sie möglichst genau, welche Gegenstände Ihnen gestohlen wurden (sogenannte Stehlgutliste).

Einen Einbruch zu verarbeiten kann allein sehr schwierig sein. Immerhin haben die Einbrecher mit ihrer Tat, Ihr persönliches Sicherheitsgefühl beschädigt. Scheuen Sie sich nicht davor, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen! Eine Opferhilfeeinrichtung unterstützt Sie dabei, das Erlebte zu verarbeiten. Am bekanntesten ist hier sicherlich der Weiße Ring.

Informieren Sie Ihre Versicherung über den entstandenen Schaden. Welche Versicherung für welche Schäden aufkommt, und was Sie, bevor ein Einbruch geschehen ist, wissen sollten, darüber gibt im nächsten Artikel unser Versicherungsexperte, Herr Rayk Tomalla, Auskunft.

Bleiben Sie sicher!
Ihre SYSDACOM GmbH

Donnerstag, 3. November 2016

Die Opfer von Einbrüchen



Wir wollten nur kurz zum Einkaufen. Als wir wieder kamen und aufschlossen, hörten wir Geräusche im Haus. Der Einbrecher türmte, noch ehe wir irgendetwas tun konnten.
Er war über das angekippte Badfenster eingestiegen und hatte innerhalb weniger Minuten unser gesamtes Schlafzimmer durchwühlt. Den gesamten Schmuck hat er mitgenommen. Aber was viel schlimmer für mich war: Er hat auch den Kleiderschrank und die Wäscheschubladen durchsucht. Dieses Gefühl, dass jemand Fremdes deine Unterwäsche angefasst hat, bereitete mir regelrecht Ekel. Am liebsten hätte ich alle Sachen verbrannt.
Seither ist das Sicherheitsgefühl, das einem die eigenen vier Wände im Normalfall vermitteln, natürlich dahin. Ich zucke vor jedem nächtlichen Geräusch zusammen, fühle mich unwohl in meinem eigenen Schlafzimmer und habe gelegentlich richtige Angstattacken. Auch noch Wochen später war dieses Gefühl präsent, insbesondere dann, wenn ich mich allein im Haus aufhielt.